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Homöopathie - Ähnliches (die Krankheit) wird mit Ähnlichem (das Heilmittel) geheilt.

 

Die Homöopathie geht davon aus, dass Stoffe, die in hoher Konzentration den Körper schädigen, ihn in potenzierter Form  jedoch vor Krankheiten schützen und heilen kann. Die nach dem Ähnlichkeitsprinzip eingesetzten Heilmittel waren bereits den ionischen Ärzten um Hippokrates ( 460-361 v. Chr.) bekannt, scheinen dann aber im Mittelalter in Vergessenheit geraten zu sein. Durch Paracelsus ( 1493-1541) wurden diese wieder entdeckt, von Hahnemann später aufgegriffen und in seine neue Heilkunst integriert. Dabei war Hahnemann selber erstaunt darüber, dass seine Dynamisationen (Hochpotenzen) in vielen Fällen erst dann wirklich gut wirkten, wenn die Ausgangssubstanzen auf Molekularebene überhaupt nicht mehr nachweisbar waren.


Wie funktioniert nun die Homöopathie? Lassen Sie mich ein Beispiel nennen: Es ist eine Grippewelle im Umlauf. Zehn Patienten kommen in eine homöopathische Praxis zur Behandlung ihrer Erkrankung. Zehn Patienten bekommen wahrscheinlich ein anderes homöopathisches Mittel. Warum? Ganz einfach, weil jeder trotz Schnupfen und Husten unterschiedliche Symptome zeigt, sehr individuelle Symptome, die sich zwar nur geringfügig unterscheiden, die aber genau den Unterschied machen, um einen individuellen Heilungsweg zu gehen. Die Wahl des richtigen homöopathischen Mittels geschieht also niemals automatisch. Die Erhebung der Krankengeschichte und der Symptome eines Patienten sind von entscheidender Wichtigkeit. In der klassischen Homöopathie ist eine eingehende Befragung nach den sog. Modalitäten mit die wichtigste Frage, um das passende Mittel zu finden. Schließlich hat jeder Mensch seinen ganzen eigenen einmaligen Fingerabdruck.