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Beckenboden

Der Beckenboden bietet mehr als nur eine Sitzgelegenheit. Er ist das wichtigste und größte muskuläre Kraftzentrum des Körpers und trägt uns von Anbeginn unseres Lebens bis ins hohe Alter durch das Leben. Allerdings ist ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur für viele Menschen schwierig, weil es sich dabei um „unsichtbare“, im Körperinneren verborgene Muskeln handelt. Ein richtig und regelmäßig durchgeführtes Beckenbodentraining ermöglicht die Stärkung und Straffung der Beckenbodenmuskulatur und dient somit auch der Vorbeugung und Behandlung einer Harninkontinenz,  die  Folge einer Beckenbodenschwäche und Überlastung der Schließmuskeln sein kann. Diese Muskeln, die dem äußeren Beckenboden zugeordnet sind, kennen wir alle zu gut. Die Muskeln, mit denen man z.B. den Harnstrahl beim Urinieren anhalten kann. Aber ich würde sie gerne noch ein Stück weit inniger mit sich und ihrem Beckenboden in Kontakt bringen. Denn die Vielfalt von Beckenbodenübungen geht über das Vermeiden oder Beheben von Senkungsbeschwerden hinaus. Ein starker Beckenboden trägt, stützt, stabilisiert, zentriert die Mitte, richtet die Wirbelsäule auf. Darüber hinaus verschafft uns der Kontakt zu den unsichtbaren tiefen Beckenbodenmuskeln einen Zugang zu einer gesunden Sexualität und stärkt uns in unserem Selbstbewußtsein.